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Astrid H. Roemer gestorben

Astrid H. Roemer wurde am 27.4.1947 in Paramaribo (Surinam) geboren. Sie ist Autorin von Gedichten, Theaterstücken und Romanen und lebte von 1966 bis 1975 abwechselnd in Suriname und in den Niederlanden, von 2006 bis 2009 wieder in Surinam, bevor sie sich wieder in den Niederlanden niederließ.
2016 erhielt sie den renommierten P.C. Hooft Preis für ihr Gesamtwerk, 2021 den Prijs der Nederlandse Letteren. 
1998 erschien in deutscher Übersetzung der Roman „Könnte Liebe sein“, der eine Reise in die koloniale Vergangenheit ihrer Heimat beschreibt und 1999 mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet wurde. 2023 erschien ihr Roman „Gebrochen-Weiß“, der von Frauen dreier Generationen aus Surinam erzählt. Der 2024 erschienene ins Deutsche übersetzte Roman von 1979 „Vom Wahnsinn einer Frau“ handelt von dem Kampf einer Frau um ihre Selbstbestimmung in einer vom Kolonialimus beherrschten Gesellschaft.
Astrid Roemer starb am 8. Januar 2026 in ihrer Geburtsstadt.