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Brasilien brenntRuffato, Luiz | Kegler, Michael (Hg.): Brasilien brennt
Positionen gegen den neuen Faschismus
Berlin: Assoziation A, 2020 (Mai). Ca. 140 S., br., ca. 16,00 €. (erscheint nicht - lt. Verlag)
978-3-86241-475-8 

Seit 2019 wird Brasilien von Jair Bolsonaro regiert, einem Präsidenten, der sich selbst als rechtsextrem bezeichnet, Diktatur und Folter verherrlicht, homophob, frauenfeindlich und rassistisch ist und enge Verbindungen zum Militär sowie zum organisierten Verbrechen unterhält. Seine ultrakonservativen Wertvorstellungen spiegeln sich in seinem Regierungsprogramm. Sein Autoritarismus geht einher mit einem ultraliberalen Wirtschaftsprogramm. Sämtliche emanzipatorischen und sozialreformerischen Ansätze der letzten Jahre stehen zur Disposition und sollen geschleift werden. 
In diesem Buch beziehen namhafte Autorinnen und Autoren Position gegen die alarmierende Rechtsentwicklung in ihrem Land.
Djamila Ribeiro beschreibt die Zunahme von Rassismus und Sexismus aus der Sicht schwarzer Frauen. Cidinha da Silva setzt sich kritisch mit dem christlichen Fundamentalismus der Evangelikalen auseinander. Eliane Brum beschäftigt sich mit der Umwelt- und Menschenrechtssituation insbesondere im Amazonasgebiet, dessen systematische Zerstörung neue Ausmaße erreicht. João Paulo Cuenca beschreibt den Moment des Aufruhrs während der Demonstrationen von 2013 und das Aufkommen eines neuen Konservatismus. Frei Betto analysiert die Hintergründe des Wahlerfolgs von Jair Bolsonaro. Luiz Ruffato liefert ein verstörendes Porträt des derzeitigen Präsidenten. Michael Kegler und Mario Schenk ordnen die brasilianische Entwicklung in den globalen Kontext ein.
(Verlagsinformation)

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