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Conde SpreuCondé, Maryse: Wie Spreu im Wind
Roman. Aus dem Französischen von Uli Wittmann
Zürich: Unionsverlag, 2013. UT 629. 565 S., kt., 14,95 €. (2018: 16,95 €)
O: Ségou. La terre en miettes.
978-3-293-20629-8

„Wie Spreu im Wind" ist nach „Segu" der zweite Teil der voluminösen Afrika-Saga der Autorin. Wir erfahren den weiteren Fortgang der Familiengeschichte der Traoré, etwa vom Jahre 1861 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Beide Bücher sind spannende Schmöker, die uns viel zu erzählen haben aus einer für uns unbekannten und längst untergegangenen Welt.
Klaus Küpper, BzL

Die Autorin:

Condé marysCondé, Maryse
Maryse Condé, eine der wichtigsten Autorinnen der Frankophonie, wurde am 11. Februar 1937 in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe geboren. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften an der Sorbonne und promovierte über Stereotypen von Schwarzen in der westindischen Literatur. 1993 erhielt sie als erste Frau für ihr Gesamtwerk den Puterbaugh-Preis. Sie lehrte frankophone afrikanische Literatur an der Sorbonne und der Columbia University, New York. Sie lebt abwechselnd in New York und auf Guadeloupe. In deutscher Übersetzung erschienen bisher zehn Romane, darunter „Wie Spreu im Wind“,„Das verfluchte Leben“ und der Besteller „Segu“. 2018, in dem Jahr, in dem der reguläre Nobelpreis für Literatur nicht vergeben wurde, erhielt sie für ihr Gesamtwerk den alternativen Nobelpreis.
(Photo: © Mercure de France)

Titel:

Wie Spreu im Wind
Segu
Victoire

Das ungeschminkte Leben

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