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Victor VoodooVictor, Gary: Dreizehn Voodoo-Erzählungen
Aus dem Französischen von Ingeborg Schmutte und Cornelius Wüllenkemper.
Trier: litradukt Literatureditionen, 2018. 140 S., br., 9,00 €.
O: Treize nouvelles vaudou. Montreal 2007.
978-3-940435-27-9
 
Inspektor Azémar jagt einen Mörder, der seine Opfer zu Brei stampft. Madame Honoré ahnt nicht, was für ein Gericht ihr Schwiegersohn ihr gerade serviert … Kerou wiederum wird von dem Magier, dem er seine gesamte Karriere verdankt, eine schier unlösbare Aufgabe gestellt, aber für einen Sitz im Senat ist er zu allem bereit …
Wie in Der Blutchor entfaltet Gary Victor sein Talent, die Abgründe des Lebens und des Menschen auszuleuchten. Schwarzer Humor vom Feinsten. (Verlagsinformation)
 
Ingeborg Schmutte, geboren 1930 in Starnberg, studierte Romanistik, Germanistik und Anglistik in Tübingen, Toulouse und Paris. Sie war
Gymnasiallehrerin
und leitete von 1988 bis 1992 das Deutsche Pädagogische Seminar in Buenos Aires. Sie übersetzte zahlreiche belletristischer Werke und Sachbücher aus dem Französischen und Spanischen, darunter u. a. drei Werke von Kettly Mars aus Haiti.
Cornelius Wüllenkemper ist Journalist und Literatur-Übersetzer aus dem Französischen. Seine Reportagen und Berichte aus u. a. Ruanda, Haiti, Frankreich und Libanon erscheinen in der Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung und anderen überregionale Zeitungen sowie im Deutschlandradio, der ARD und im ORF.
 
Der Autor:
Victor garyGary Victor wurde am 9.7.1958 in Port-au-Prince geboren.
Nach dem Studium der Agrarwissenschaften arbeitete er als Journalist.
Mittlerweile gehört er zu den meistgelesenen Schriftstellern seines Landes, dessen Gestalten feststehende Typen geworden sind. Außer Romanen, Erzählungen und Theaterstücken, für die er mit mehreren Preisen, darunter dem Prix du livre RFO und dem Prix littéraire des Caraïbes ausgezeichnet wurde, schreibt Victor auch Beiträge für Funk und Fernsehen - in Haiti regelmäßig ein Aufreger. Außerdem war er Chefredakteur der Tageszeitung "Le Matin". Sein schonungsloser Blick auf die Gesellschaft hat ihn zum subversivsten Gegenwartsautor Haitis werden lassen und stellt ihn in die Tradition der Sozialromane des 19. Jahrhunderts.
Auf Deutsch erschienen bisher der Erzählband "Der Blutchor" (in einer neuen überarbeiteten Auflage), sowie weitere drei Romane.
(Photo: © Sabine Wilke)

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