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Storni CardoStorni, Alfonsina: Cardo
Interviews & Briefe.
Hrsg. und übersetzt und mit einem Nachwort von Hildegard E. Keller.
Geleitwort von Denise Tonella.
Zürich: Edition Maulhelden, 2021. 301 S., geb., 29,00 €.
978-3-907248-07-2
«Spätestens nach ein paar Seiten wird den Leserinnen und Lesern bewusst, ein großartiges Werk in den Händen zu halten.» Denise Tonella in ihrem Geleitwort zu CARDO.
CARDO ist der dritte Band der Werkausgabe, übersetzt und herausgegeben von Hildegard E. Keller. Sie ermöglicht einen neuen Blick auf das Werk der aus dem Tessin stammenden Argentinierin Alfonsina Storni (1892–1938). Der Band enthält Briefe, Interviews, Autobiografisches, Nachrufe, Erinnerungen von Weggefährtinnen in CARDO.
«Was für ein außerordentlicher Kopf – und nicht im Geringsten unansehnlich! Silbernes Haar rahmte das Gesicht, das so frisch aussah wie das einer Fünfundzwanzigjährigen. Nie habe ich schöneres Haar gesehen. Wie Mondlicht am hellen Tag. In den weißen Wellen war noch ein blonder Liebreiz zu sehen. Die blauen Augen, die Stupsnase, französisch und sehr niedlich, und der rosa Teint geben ihr etwas Kindliches. Dieser Eindruck löst sich im Gespräch mit dieser scharfsinnigen, gereiften Frau bald auf. Sie ist von kleiner Gestalt, sehr beweglich und sprüht vor Intelligenz, ganz ohne Übertreibung.» Gabriela Mistral über Alfonsina Storni, CARDO. (Verlagsinformation)
Hildegard E. Keller, geboren 1960 in St. Gallen, ist Autorin und Literaturwissenschaftlerin. Sie hat Germanistik, Hispanistik und Soziologie studiert und in dieser Zeit begonnen, Figurentheater und Druckgrafik zu machen. Sie lebte u.a. den USA, in San Salvador und in Buenos Aires und war Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Seit 2001 ist sie Professorin für Literatur an der Universität Zürich.

Die Autorin:

Alfonsina Storni wurde am 29.5.1892 in Sala Capriasca/Schweiz geboren und kehrte im Alter von vier Jahren mit ihren Eltern zurück nach Argentinien.
Sie war war zunächst Schauspielerin, dann Lehrerin; sie verfaßte journalistische Arbeiten und war Autorin von Theaterstücken. Sie wurde vor allem als Lyrikerin zu einer der wichtigsten Künstlerinnen Argentiniens.
Unheilbar an Krebs erkrankt, nahm sie sich am 25.10.1938 in Rio de la Plata das Leben.
In deutscher Übersetzung erschienen mehrere Gedichtbände, zwei Theaterstücke und viele Texte in Zeitschriften und Anthologien (s. dazu: Bibliographie der argentinischen Literatur, S. 383-388 sowie: Bücher zu Argentinien 2010, S. 107f.).

Titel:

Chicas
Meine Seele hat kein Geschlecht

Cuca

Cardo

Cimbellina

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