Decio Machado, Raúl Zibechi: Die Macht ergreifen, um die Welt zu ändern?

Machado ZibechiDecio Machado, Raúl Zibechi: Die Macht ergreifen, um die Welt zu ändern?
Eine Bilanz der lateinamerikanischen Linksregierungen.
Übersetzung und Nachwort von Raul Zelik.
Berlin : Bertz und Fischer, 2019. 217 S., 14.8 cm x 10.5 c,m br., 12,00 €.
978-3-86505-755-6

Die Dauerkrise der Maduro-Regierung in Venezuela und der Wahlsieg des Rechtsextremisten Bolsonaro in Brasilien sind die deutlichsten Hinweise darauf, dass der Zyklus der fortschrittlichen Regierungen in Lateinamerika an ein Ende gelangt ist. Decio Machado und Raúl Zibechi ziehen Bilanz und analysieren die Politik der Linksregierungen insbesondere in Bolivien, Ecuador und Venezuela. Sie zeigen die Grenzen, Schwächen und Widersprüche des »Progressismo« auf und erörtern, inwiefern sich neue Klassenverhältnisse herausgebildet haben. Zudem fragen sie, welche alternativen Wege zur emanzipatorischen Transformation es geben könnte, wobei sie von der Zentralität popularer Bewegungen ausgehen. Das Buch bietet einen wertvollen Einblick in die jüngere Geschichte Lateinamerikas, zugleich liefert es einen wichtigen Beitrag zu linken Strategiedebatten.
(Verlagsinformation)

Decio Machado, geb. 1968 in São Paulo, arbeitet als Journalist und war Berater des ecuadorischen Präsidenten Rafael Correa während dessen erster Amtszeit 2007–2009.
Raúl Zibechi, geb. 1952 in Montevideo; nach dem Militärputsch in Uruguay ging er 1976 für zehn Jahre ins europäische Exil. Zibechi zählt zu den wichtigsten linken Intellektuellen Südamerikas und ist Autor zahlreicher Bücher. In deutscher Übersetzung sind erschienen: »Bolivien. Die Zersplitterung der Macht« und »Territorien des Widerstands«.

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