Nasca – Peru

Nasca PeruNasca – Peru
Archäologische Spurensuche in der Wüste.
Die mysteriösen Geoglyphen Perus und die Kultur der Menschen, die sie erschaffen haben.
Herausgegeben von Cecilia Pardo und Peter Fux.
Zürich: Scheidegger & Spiess, 2017. 364 S., geb., 369 farb. + 35 s/w Abb., 21 x 28 cm, 48,00 €.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg Zürich und der Bundeskunsthalle, Bonn
978-3-85881-577-4
 
In der Wüste des südlichen Peru wartet eines der grössten Archäologie-Rätsel auf seine Entschlüsselung: die Geoglyphen. Entstanden zwischen ca. 200 v. Chr. und 650 n. Chr., sind diese riesigen Bodenzeichnungen mit bis zu 2 Kilometer langen Linien sowie über mehrere hundert Meter ausgedehnten trapezförmigen Flächen oder Figuren eindrückliche Zeugen der untergegangenen Nasca-Kultur. Seit rund zwanzig Jahren werden in internationalen Projekten die Klima- und Landschaftsgeschichte, Bewässerungssysteme und Landwirtschaft, Architektur der Pilgerorte, Elitegräber und deren Beigaben, das Kunsthandwerk von Textilien, Keramik und der Metallverarbeitung sowie die berühmten Mumienbündel von der Paracas-Halbinsel erforscht.
Dieses Buch stellt basierend auf den Erkenntnissen dieser Forschung erstmals die Nasca-Kultur umfassend dar, die geprägt war von Ritualen, Kunst, Musik und extremen klimatischen Bedingungen. Es zeigt Gefässmalereien geheimnisvoller Mischwesen, Musikinstrumente, Goldmasken und farbenprächtige Textilien und dokumentiert in Luftbildern und Karten die mysteriösen Geoglyphen.
 
Das Buch erscheint zu den gleichnamigen Ausstellungen im Museum Rietberg Zürich (24. November 2017 bis 15. April 2018) und in der Bundeskunsthalle in Bonn (4. Mai bis 9. September 2018)
(Verlagsinformation)
 
Die Herausgeber:
Peter Fux, seit 2011 Kurator der Altamerika-Abteilung des Museum Rietberg Zürich. Studium der Prähistorischen Archäologie, der Klassischen Archäologie und Philosophie an der Universität Zürich (2001–2009). Seit 2004 Mitarbeit des Deutschen Archäologischen Instituts im Projekt Nasca-Palpa in Peru.
Cecilia Pardo studierte Archäologie in Lima und London und lehrte an der Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP) Archäologie und Museologie. Seit 2006 Sammlungsleiterin und Kuratorin für Präkolumbische Kunst im Museo de Arte de Lima (MALI).
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