Bolaño, Roberto: Monsieur Pain

Bolaño PanBolaño, Roberto: Monsieur Pain
Roman.
Aus dem Spanischen von Heinrich von Berenberg.
Frankfurt am Main: S. Fischer, 2019. 174 S., geb., SU., 21,00 €.
O: Monsieur Pain. Barcelona 1999.
978-3-10-397418-8

Im Frühling 1938 wird Monsieur Pain, ein Akupunkteur und Anhänger des Magnetismus in ein Pariser Krankenhaus gerufen. Er soll den peruanischen Dichter César Vallejo von einem rätselhaften Schluckauf heilen. Doch noch bevor er helfen kann, sieht sich Pain in eine komplexe Intrige verwickelt. Wer ist dieser Südamerikaner, der dort im Krankenhaus vor sich hinstirbt? Und warum wünschen sich einige dunkle Kräfte seinen Tod? Allein Pain erkennt, was sich hinter den Kulissen abspielt. Dabei ist er gar kein Held, sondern ein ganz gewöhnlicher Mann: alleinstehend, heimlich verliebt in Madame Reynaud und offensichtlich auserwählt, sich mit diesem mysteriösen Fall auseinanderzusetzen.
In »Monsieur Pain« vereint Roberto Bolaño das Beste von Borges mit Poe – ein halluzinatorisches Meisterwerk.
(Verlagsinformation)

Heinrich von Berenberg war Herausgeber, Übersetzer und Lektor bei den Verlagen Klaus Wagenbach und Antje Kunstmann und machte das deutschsprachige Leserpublikum u.a. erstmals mit Roberto Bolaño bekannt. Inzwischen hat er seinen eigenen Verlag gegründet und überrascht mit außergewöhnlichen und schön gemachten Büchern.

Der Autor:

Bolano Roberto hf 3Roberto Bolaño wurde am 28. April 1953 in Santiago de Chile geboren.
Einen Teil seiner Jugend verbrachte er Mexiko. 1972 kehrte er nach Chile zurück, nach dem Militärputsch wurde er gefangen gehalten, konnte das Land aber dann verlassen. Nach dem Ende der Franco-Diktatur ging er 1977 nach Spanien, wo er als Hafenarbeiter, Kellner und Nachtwächter arbeitete. Seit den achtziger Jahren konnte er von den Preisgeldern literarischer Wettbewerbe leben. Roberto Bolaño starb am 17. Juli 2003 in Barcelona.
Seine Bedeutung als einer der begabtesten lateinamerikanischen Autoren der jüngeren Generation wird spät (auch im deutschen Sprachraum) erkannt. Für sein Werk „Die wilden Detektive" erhielt er den Premio Rómulo Gallegos, einen der angesehensten lateinamerikanischen Literaturpreise. Auf Deutsch liegen u. a. vor: „Die Naziliteratur in Amerika", „Stern in der Ferne", „Amuleto", „Telefongespräche", „Lumpenroman". Sein Hauptwerk „2666" wurde bereits kurz nach Erscheinen als Jahrhundertwerk gepriesen.
(Foto: © The Estate of Roberto Bolaño)

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