Oesterheld, Héctor Germán / Pratt, Hugo: Ticonderoga

ticonderoga220Oesterheld, Héctor Germán / Pratt, Hugo: Ticonderoga
Text von Héctor Germán Oesterheld – Zeichnungen von Hugo Pratt
Übersetzung aus dem argentinischen Spanisch von André Höchemer.
Mit Vorworten José Muñoz und Guillermo Parker (übersetzt aus dem Italienischen von Myriam Alfano) und einem Aufsatz „Die Blütezeit der argentischen Comic-Scene" von Johann Ulrich.
Berlin: avant-verlag, 2019. 183 [8] und 109 S., teilweise vierfarb., zwei Hc im Schuber, 50,00 €.
978-3-945034-75-0
 
Die historische Saga um den Kadetten Caleb Lee und den Waldläufer Ticonderoga Flint zählt zu den Meisterwerken der Neunten Kunst, ganz im Stil von James Fenimore Coopers Der letzte Mohikaner oder Kenneth Roberts Nordwest-Passage. Die beiden Hauptfiguren werden in den Kolonialkrieg verstrickt, in dem Franzosen und Briten um die Kontrolle der amerikanischen Kolonien kämpfen.
Ein Krieg der nächtlichen Überfälle, der plötzlichen Gewehrsalven aus dem Hinterhalt und der endlosen Verfolgungsjagden durch unbekanntes Terrain. Ein Krieg der Stille in einer unberührten Natur, nur manchmal gestört durch das Knacken von Zweigen und dem Geräusch hastig laufender Mokassins.
Die Serie wurde im Original in Argentinien von 1957 bis 1959 publiziert.
Ein zentrales Werk im Schaffen H.G. Oesterhelds und Hugo Pratts wird hier zum ersten Mal in deutscher Sprache präsentiert! (Verlagsinformation)
 
Der Autor:
Héctor Germán Oesterheld wurde am 23.7.1919 in Buenos Aires geboren. Er studierte an der Universität in Buenos Aires Geologie. In dieser Zeit veröffentlichte er seine ersten journalistischen Arbeiten. Bekannt wurde er später durch seine graphic novels und seine Geschichten und Comics für Kinder. 1957 schuf er zusammen mit dem Zeichner Francisco Solano López die Science-Fiction-Geschichte El Eternauta, die ihn berühmt machen sollte und in der er mit prophetischer Weitsicht vor der Gefahr und dem Terror einer drohenden Diktatur gewarnt hatte.
Nach dem Putsch der Militärs 1976 wurde Oesterheld, der dem Widerstand angehörte, 1977 verhaftet und verschwand ohne jede Spur in den Kerkern der Junta. Ebenso bis heute verschwunden bleiben seine vier Töchter.
Von Oesterheld erschienen in deutscher Übersetzung die Comic-Erzählungen „Mort Cinder“, gezeichnet von Alberto Breccia (1991/1992, 2 Bde.) und „Che“, mit Zeichnungen von Alberto und Enrique Breccia (2008).

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