Andradi, Esther: Drei Verräterinnen

Esther Andradi Drei Verraterinnen hi resAndradi, Esther: Drei Verräterinnen
Roman.
Aus dem argentinischen Spanisch von Christiane Quandt.
Berlin: KLAK-Verlag, 2019. 214 S., Hc., 19,90 €.
O: Berlín es un cuento. Cordoba 2007.
978-3-943767-30-8
 
Die Argentinierin Bety, verliebt in den Deutschen Jan, landet im wilden West-Berlin der 1980er Jahre und trifft auf Exilierte, Abenteurer, Hausbesetzer, politische Träumer, alle wollen Künstler sein. Ohne Arbeit, ohne Geld, ohne Sprache, fünfzehntausend Kilometer von ihren Wurzeln entfernt. Und weil die Liebe mit Jan unmöglich ist, beschließt sie einen Roman zu schreiben. Über „Drei Verräterinnen“: Die Schöne, die Dicke und die Alte. Um die Welt zu verändern, bevor sie endgültig endet. Und um einen Preis zu gewinnen. (Verlagsinformation)

Christiane Quandt, geboren 1982 in Köln, hat an der Universität Mainz Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft studiert. Sie ist freie Übersetzerin für Spanisch, Portugiesisch und Englisch ins Deutsche. Sie übersetzt Literatur, Lyrik, wissenschaftliche Texte und Fachtexte, ist Mitherausgeberin der Zeitschrift „alba.lateinamerika lesen“ und hat hier mehrere Übersetzungen veröffentlicht. 2017 erschien ihre Übersetzung des Romans „Das Margeritenkloster“ des mexikanischen Autors Lucero Alanís.
 
Die Autorin:
Andradi EstherEsther Andradi wurde am 23.6.1950 in Ataliva/Prov.Santa Fé geboren. Nach dem Studium der Publizistik in Rosario wanderte sie 1975 nach Peru aus, wo sie in Lima als Reporterin, Kolumnistin und Chefredakteurin tätig war. Sie unterrichtete sie Spanisch in Berlin und arbeitete für Rundfunk und Fernsehen. Sie hat Chroniken, Erzählungen, Essays, Mikrofiktionen, Gedichte und Romane geschrieben, die in verschiedenen Sprachen übersetzt und in unterschiedlichen Medien veröffentlicht wurden. Viele ihrer zahlreichen Essays wurden auch in deutschsprachigen Zeitschriften publiziert. 2003 erschien in Zürich ihr zweisprachiger Band mit Miniaturen „Sobre Vivientes / Über Lebende“.
Esther Andradi lebt – mit Unterbrechungen – seit 1983 in Berlin.
Foto:Graham Hains
 
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