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Der argentinische Autor Hernán Ronsino erhält den diesjährigen Anna-Seghers-Preis

Mit dem Anna-Seghers-Preis werden Autoren und Autorinnen aus dem deutschen Sprachraum und aus Lateinamerika geehrt, die im Sinne von Anna Seghers mit den Mitteln der Kunst zur Entstehung einer gerechteren Gesellschaft beitragen, teilte die Anna-Seghers-Stiftung am Montag, den 18. Mai 2020 mit. Der mit jeweils 12. 500 Euro dotierte Preis soll am 20. November in der Berliner Akademie der Künsteverliehen werden.
Hernán Ronsino, Jahrgang 1975, erzählt in seiner sogenannten Pampa-Trilogie Geschichten aus der argentinischen Provinz. Die Jurorin Dagmar Ploetz erklärt, dass die Bücher des Autors sprachlich ganz im Lokalen verwurzelt seien und dabei "stilsicher und zugleich experimentierfreudig das persönliche und kollektive Erinnern in seiner Heimatstadt Chivilcoy, die einst als Modell für den Fortschritt galt", erkunde. Neben den drei Romanen "Letzter Zug nach Buenos Aires", "Lumbre" und "In Auflösung" liegt seit März 2020 auch die Erzählung "Cameron" im Schweizer Bilgerverlag in deutscher Sprache vor. (siehe dazu auch die Verlagsankündigungen und Rezensionen auf unserer Webseite)
Hernán Ronsino teilt sich den Preis mit der 1986 in Zagreb geborenen und in Zürich aufgewachsenen Schriftstellerin Ivna Žic.

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