Villoro, Juan: Partieller Tod

Villoro TodVilloro, Juan: Partieller Tod
[Dramatische Dichtung] Aus dem Spanischen von Susanne Lange.
Mit einem Prolog zur deutschen Ausgabe.
Leipzig/Berlin: Artoholics e.V., 2010. 76 S., kt.
[O: Muerte parcial. Mexico 2008.]
978-3-00-031004-1
Umschaggestaltung: Lena Schrieb.

Vier Bergsteiger überleben einen schweren Unfall. Die Erleichterung darüber, heil davongekommen zu sein, gibt ihnen den Impuls, ihre bisherige Existenz grundlegend zu ändern.
Der Schriftsteller Juan Villoro reflektiert in seinem ersten Theaterstück über die Gefahr, Herrscher über das eigene Schicksal spielen zu wollen und über die Versuchung, zu verschwinden, um ein neues Leben beginnen zu können. Gleichzeitig zeichnet er darin ein kritisches Bild der mexikanischen Gesellschaft.
In szenischen Lesungen der Regisseurin Meret Kiderlen wurde das Werk (in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerikanischen Institut Berlin) erstmals im Herbst 2010 in Berlin und im Mai 2011 in Hamburg vorgestellt.
Das Textbuch wurde aus Anlass der szenischen Lesungen herausgebracht und kann, falls noch vorrätig, bei dem Verein Artoholics bestellt werden (www.artoholics.info).

Die Übersetzerin Susanne Lange wurde am 5. Juli 1964 in Berlin geboren. Sie studierte Komparatistik, Germanistik und Theaterwissenschaft. Seit 1992 arbeitet sie als freie Übersetzerin vor allem für spanischsprachige Literatur. Darüber hinaus ist sie als Herausgeberin und Gutachterin im Bereich spanischsprachiger Literatur tätig. Lange hat bisher u.a. Werke von Miguel de Cervante Saavedra, Juan Rulfo, Luis Cernuda, Federico García Lorca, Juan Gabriel Vásquez, Yuri Herrera, Carlos María Domínguez, Javier Marías und Antonio Ungar. Sie wurde mehrmals für ihre Arbeit ausgezeichnet (so für ihre Neuübersetzung des „Don Quijote"). Susanne Lange lebt in München und bei Barcelona.

Der Autor:

Villoro-Juan 2 hfJuan Villoro Ruiz wurde am 24.9.1956 in Mexiko-Stadt geboren.
Er studierte Soziologie und arbeitete als Rundfunkredakteur und Hochschullehrer. Seine journalistische Tätigkeit für diverse Medien umfasste eine breite Themenpalette; er schrieb über Sport, Literatur, Musik und Film. Von 1981 bis 1984 war er Kulturattaché in Ostberlin.
Villoro ist Autor von Romanen, Erzählungen, Jugendbüchern, Theaterstücken und Essays für die er zahlreiche Preise erhielt.
In deutscher Übersetzung erschienen 1993 der Roman „Die Augen von San Lorenzo" (El disparo de argón) und 1997 der Roman „Das Spiel der sieben Fehler" (Materia dispuesta); beide erhielten sehr gute Kritiken (s. BzL 1994 und BzL 1997/98).

Foto: © Héctor Mediavilla / Revista Gatopardo

Titel:

Das dritte Leben
Partieller Tod
Das wilde Buch