Alzati Fernández, Fausto: Algo tan trivial / Sowas ganz Banales

Alzati Fernández BanalesAlzati Fernández, Fausto: Algo tan trivial / Sowas ganz Banales
[Prosa]
Herausgegeben und Nachwort von Bianca Morales García.
Spanisch – Deutsch. Übersetzt von Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Düsseldorf: düsseldorf university press, 2017. Düsseldorf übersetzt – Bd. 9. 249 S., br., 14,80 €.
O: Algo tan trivial. Mexiko-Stadt 2015.
978-3-95758-052-8

 
Die mexikanische Gegenwartsliteratur ist im deutschen Sprachraum relativ unbekannt. Daher möchte dieser Band dem deutschsprachigen Lesepublikum einen noch recht jungen Autor zugänglich machen, der sich in Mexiko bereits einen Namen gemacht hat.
Dieses Buch ist kein Exorzismus, so Fausto Alzati Fernández. Genauso wenig ist es ein Zeugnis oder Klage. Vielmehr versteht der Autor es als Freundschaftserklärung, die nicht etwa an eine nahestehende Person gerichtet ist, sondern an die Dämonen, die sein Leben beeinflußt haben. Einer dieser Dämonen ist die Drogensucht. Auf poetisch-zynische Weise und unter Verwendung zahlreicher intermedialer Anspielungen setzt sich Fausto Alzati Fernández mit seinen Erinnerungen auseinander. Es ist – wie er selber sagt – sein persönlichstes Werk. Auf Basis der Philosophie, der Psychoanalyse und des Buddhismus erörtert er anhand seiner Drogenerfahrungen existenzielle Fragestellungen und zeigt damit, wie „Sowas ganz Banales“ zu etwas wird, was alles andere als banal ist.
„Düsseldorf übersetzt“ präsentiert Literatur zweisprachig, als anregendes und komplexes Spracherlebnis. In dieser Reihe erschienen bisher aus dem lateinamerikanischen Kulturraum: Erzählungen von Fernando Sorrentino (Arg.), Poesie von Antonia Torres (Chile) und ein Band mit argentinischer Prosa.
(aus den Verlagsinformationen)
 
Der Autor:
Fausto Alzati Fernández wurde 1979 in Mexiko Stadt geboren wo er heute lebt und arbeitet. Er ist Essayist, Übersetzer, Lyriker und Tätowierer. Er hat zahlreiche Werke unterschiedlicher Genres veröffentlicht, darunter einen Gedichtband und einen Roman. Bekannt ist er vor allem durch seine Beiträge in Zeitschriten und als Direktor des Poesiefestival Verbo in Mexiko-Stadt.
 
Titel:
 
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