Bonnett, Piedad: Wofür es keinen Namen gibt

6377486200001PBonnett, Piedad: Wofür es keinen Namen gibt
Ich bin keine Witwe, ich bin keine Waise, ich bin eine Mutter, die ihren Sohn verloren hat.
Übersetzung aus dem Spanischen von Petra Strien-Bourmer.
München: Piper, 2017. 154 S., geb., SU, 18,00 €.
O: Lo que no tiene nombre. Buenos Aires 2013.
978-3-492-05859-9
 
Piedad Bonnett erzählt in ihrem Buch von der vielleicht schrecklichsten Erfahrung, die Eltern machen können: dem Selbstmord ihres 28-jährigen Sohnes Daniel, der unter Schizophrenie litt.
Daniel war zunächst ein ganz normaler junger Mann wie viele andere, er war künstlerisch begabt, und er liebte das Leben, bis seine Krankheit ihn daran zerbrechen ließ. Bonnett begibt sich in ihrem Buch auf die Suche nach ihrem Sohn und stellt Fragen, die er selbst ihr nicht mehr beantworten kann: Wer war Daniel wirklich? Was wusste ich von ihm, und was wusste ich nicht? Hätte ich ihm helfen können in seiner Einsamkeit und wie? Sie schreibt mit der klaren und zärtlichen Sprache des Herzens – mit einer Sprache, die jeden berührt. (Verlagsinformation)
 
Petra Strien-Bourmer ist promovierte Romanistin, Herausgeberin und freie Literaturübersetzerin aus dem Spanischen. Zu ihren zahlreichen Übersetzungen von Romanen, Erzählungen und Lyrik gehören Werke von u. a. Autorinnen und Autoren wie Cristina Peri Rossi, Laura Esquivel, Rosario Castellanos, José Angel Valente, Leopoldo Lugones, Rosario Castellanos, Sergio Pitol, Enrique Vila-Matas, Angeles Mastretta, Laura Esquivel, Silvina Ocampo, Adolfo Bioy Casares und Juan Gelman.
 
Die Autorin:
Piedad Bonnett wurde 1951 in Amalfi/Antioquia geboren. Sie ist Romanautorin, Theaterschriftstellerin und Lyrikerin. Ihre Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt (in deutscher Fassung erschienen bisher ein Gedicht und ein Prosatext) und mit vielen literarischen Preisen ausgezeichnet. Sie lehrt als Professorin an der Universidad de los Andes in Bogotá.
 
Titel: