Gómez Dávila, Nicolás: Scholien

GómezDávila Scholien 2014Gómez Dávila, Nicolás: Scholien
Ein Nachtrag.
Wien/Leipzig: Karolinger Verlag, 2014. 70 S., Pp., 14,00 €.
978-3-85418-160-6

Der Band macht nunmehr ergänzend alle Aphorismen/Scholien Dávilas verfügbar: Er enthält die "verschollenen", d.h. die vor den Buchausgaben in kolumbianischen Zeitschriften veröffentlichten Scholien samt ihre Publikationsgeschichte. Die "Nachgetragenen" komplettieren unsere unten angeführten drei Gesamtausgaben der Scholien: Sätze, die von den jeweiligen Übersetzern aus unterschiedlichen Gründen nicht aufgenommen worden waren. Dazu kommen Gómez Dávilas Prosa-Gedicht "Salomon", ein Aufsatz von Michael Rabier über die Quellen von Dávilas Denken, der einen tiefen Einblick in dessen riesige Bibliothek gibt sowie ein ideengeschichtlich interessantees Personenverzeichnis zu unseren deutschen Scholien-Editionen. (Verlagsinformation)

Der Autor:

Gómez Dávila, Nicolás
Nicolás Gómez Dávila wurde am 18.5.1913 in Bogotá geboren. Er entstammt einer reichen Familie von Textilhändlern. Um ihrem Sohn eine humanistische Bildung zu ermöglichen, zog die Familie nach Paris. Im Alter von 23 Jahren kehrte Gómez Dávila nach Bogotá zurück. Bis auf eine mehrmonatige Europareise hat der Schriftsteller und Philosoph seine Geburtsstadt bis zu seinem Tod am 17.5.1994 nicht mehr verlassen.
„Der Stil seines Werkes ist essayistisch-aphoristisch geprägt und damit zwischen Literatur und Philosophie einzuordnen. In seinen Büchern (Notas, Textos, Escolios a un texto implícíto etc.) haben Begriffe wie „Konservativer“ und „Reaktionär“ eine positive Bedeutung. Nicolás Gómez Dávila verstand sich als Kritiker des Marxismus, der Demokratie, des radikalen Liberalismus, des ideologischen Faschismus und eines blinden Fortschrittsglaubens. Sein Denken wurde in den letzten Jahren vor allem in Deutschland rezipiert und beeinflusste u. a. Botho Strauß, Martin Mosebach, den aus Rumänien stammenden Schriftsteller Richard Wagner und Gerd-Klaus Kaltenbrunner.“ (Wikipedia)

Titel:
Scholien zu einem inbegriffenen Text
Scholien
Es genügt, dass die Schönheit unseren Überdruss streift ...