Escobar de Nogales, Melba: Das Glück ist ein Fisch

EscobardeNogalesEscobar de Nogales, Melba: Das Glück ist ein Fisch
Eine Erzählung aus Kolumbien. Mit Illustrationen von Elizabeth Builes.
Aus dem Spanischen von Jochen Weber.
► Basel: Baobab, 2018 (1.3.). Ca. 128 S., geb., farbig illustriert, ca. 14 × 20 cm, ca. 15,90 €.
O: Johnny y el mar. Tragaluz 2014.
978-3-905804-83-6
Ab 9 Jahren
 
Pedro wünscht sich nichts sehnlicher, als das Meer zu sehen. Seine Überraschung ist groß, als ihm seine Mutter zum zehnten Geburtstag eine Reise auf eine Insel schenkt. Dort gibt es bestimmt Piraten! Das Wasser, sagt man, soll sieben Farben haben. Pedro wächst vor lauter Glück gleich um einige Zentimeter.
Doch dann wird dieser Urlaub ganz anders, als er ihn sich vorgestellt hat. Als Pedro erfährt, warum der Vater nicht mitgekommen ist, rennt er blind vor Wut und Enttäuschung davon. Er rennt, bis er nicht mehr weiß, wo er ist. In der Dunkelheit der Nacht trifft er auf den schrulligen Johnny Tay. Nach anfänglicher Skepsis fasst Pedro Zutrauen zum alten Seemann, legt sich bei ihm in die Hängematte und kostet das beste Essen seines Lebens. Gibt es hier nun Piraten oder nicht? Interessanterweise trägt der alte Johnny den gleichen Namen wie jener englische Seeräuber, der vor vielen hundert Jahren auf dieser Insel gelandet war. Das zumindest erzählt ihm eine geschwätzige Papageiendame, die sage und schreibe dreihundert Jahre alt ist.
Auf beinahe magische Weise verbinden sich Wirklichkeit, Fantasie und Traum. Zusammen mit Pedro erleben wir die schillernde Natur und die Unterwasserwelt dieser karibischen Insel. Und durchleben mit ihm sowohl Glück wie Schmerz: Um sich selbst zu finden, muss man erst verloren gehen ...
(Verlagsinformation)
 
Builes ElizabethElizabeth Builes (*1987) wurde in Medellín, Kolumbien, geboren. Nach einem Studium der Bildenden Kunst an der Universidad Nacional de Colombia arbeitete sie als wissenschaftliche Zeichnerin im Herbarium der Universidad de Antioquia. Heute widmet sie sich ganz der Buchillustration und lebt in Medellín.
 
Jochen Weber ist Leiter des Ibero-Amerikanisches Lektorats in der Internationalen Jugendbibliothek Schloss Blutenburg in München. Er übersetzt Kinder- und Jugendbücher aus Lateinamerika, darunter „Stefanos weite Reise“ der argentinischen Autorin María Teresa Andruetto und „Als die Sonne ein Kind war“ von Ámbar Past und Maruch Mendes Peres aus Mexiko. Ferner ist er Autor zahlreicher Fachartikel zum Thema Kinder- und Jugendbücher aus Lateinamerika.
 
Die Autorin:
Escobar MelbaMelba Escobar de Nogales (*1976) kam in Cali, Kolumbien, zur Welt. Nach einem Literaturstudium an der Universidad de los Andes in Bogotá veröffentlichte sie 2007 ihr erstes Buch. „Das Glück ist ein Fisch“ ist ihr erstes und bislang einziges Kinderbuch. Melba Escobar ist auch Journalistin und hat unter anderem Reportagen über Tauchexpeditionen an der kolumbianischen Pazifikküste geschrieben. Sie lebt und arbeitet in Bogotá und hat zwei Kinder.
 
Titel: