Confiant, Raphaël: Unbescholtene Bürger

Confiant Bürger2Confiant, Raphaël: Unbescholtene Bürger
Kriminalroman.
Aus dem Französischen von Peter Trier.
Trier: litradukt Literatureditionen, 2018. 194 S., br., 13,80 €.
O: Citoyens au-dessus de tout soupçon. Martinique 2010.
978-3-940435-21-7

Fort-de-France, Martinique: Privatdetektiv Jack Teddyson (bürgerlich Raymond Vauban, aber ein englischer Name macht sich einfach besser …) lebt kümmerlich vor sich hin und vertreibt sich die Zeit mit philosophischen Betrachtungen: In einem Land, in dem sich alles sofort herumspricht, gibt es für ihn nicht viel zu tun. Dies ändert sich, als er Besuch von Madame Irmine Ferdinand erhält. Ihr Mann, ein bedeutender Unternehmer, wurde im Zimmer einer Prostituierten ermordet aufgefunden, die Polizei ist ratlos.
Teddysons erster bedeutender Fall wächst ihm bald über den Kopf. Handelt es sich um einen Mord aus Eifersucht oder stecken politische Intrigen, illegales Glücksspiel oder sonstige dunkle Geschäfte dahinter? Der Fall wird immer komplizierter, und je mehr unbescholtene Bürger in Verdacht geraten, desto gefährlicher wird es für den Möchtegern-Sherlock-Holmes von Fort-de-France …
Ein spannendes Sittengemälde der französischen Antillen voll kreolischer Fabulierfreude und Humor.
(Verlagsinformation)
 
Peter Trier wurde 1970 in München geboren. Er wuchs in Bonn auf, wo er Deutsch und Französisch studierte. Er arbeitete als DAAD-Lektor in Frankreich, sowie als Deutschlehrer und Übersetzer aus dem Französischen. 2006 gründete er den Litradukt Verlag, der sich auf karibische Literatur spezialisiert hat und seit 2012 seinen Sitz von Kehl nach Trier verlegt hat. Zu den von ihm übersetzten Autorinnen und Autoren gehören u. a. Maryse Condé, Anthony Phelps, Lyonel Trouillot und Gary Victor.
 
Der Autor:
Raphaël Confiant, geboren 1951 in Le Lorrain, Martinique, studierte Englisch und Politikwissenschaften und lehrt heute als Dekan der philosophischen Fakultät an der Université des Antilles et de la Guyane. Er veröffentlichte fünf Bücher in kreolischer Sprache, bevor er mit Le nègre et l’amiral (1988) und Eau de Café (1991), deutsch "Insel über dem Wind", (1996) in Frankreich und international bekannt wurde.
Weitere bekannte Werke sind Mamzell Libellule (1995, deutsch "Das Schmetterlingskostüm", 1998) und Le Meurtre du Samedi-Gloria (1997, deutsch Mord am Karsamstag, 2001). Zusammen mit Patrick Chamoiseau und Jean Bernabé ist er Mitbegründer der literarischen Bewegung der créolité, die sich von Aimé Césaires Konzept der négritude absetzt. Raphaël Confiant erhielt zahlreiche Preise, darunter den Prix Antigone, den Preis der Casa de las Americas, den Prix RFO und den Prix des Amériques insulaires et de la Guyane.
Unbescholtene Bürger, der erste Krimi um Privatdetektiv Jack Teddyson, erschien im Original 2010 unter dem Titel Citoyens au-dessus de tout soupçon. 
 
Titel:
 
Der Autor:
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok