Neruda, Pablo: Geträumte Dinge

Neruda, Pablo: Geträumte Dinge
Hommage an Pablo Neruda. Herausgegeben vom Hamburger Museum der Arbeit.
Mit Texten aus: Pablo Nerudas „Buch der Fragen" und „Ich bekenne, ich habe gelebt".
Mit 11 Original-Holzschnitten von Antje Wichtrey. Typographische Gestaltung: Klaus Raasch. Gedruckt von den Originalholzstöcken von Günter Poppenborg und Klaus Raasch in der graphischen Werkstatt des Museums für Arbeit, Hamburg.
Grethen-Büchten: Schwarze Kunst, 2008. 28 S., Handsatz, Buchdruck. Format 47 x 30 cm. 58,00 €.
Auflage 660 Ex.,
978-3-927840-37-9

Der erste Holzschnitt zeigt nur eine dunkle Fläche, mit jedem Umblättern vergrößert sich der Blickabstand, es werden Details eines Zebrakörpers erkennbar, dann das ganze Zebra und schließlich, dass es Teil einer Herde ist, die in der Folge in der Fläche der Steppe, immer kleiner werdend verschwindet.

Der Autor:

Neruda-GrabPablo Neruda (eigentlich Ricardo Eliezer Neftalí Reyes y Basualto) wurde am 12.7.1904 in Parral, in Chile geboren.
Er schrieb seit seinem 14. Lebensjahr Gedichte und gewann mit 16 Jahren bei einem Dichterwettbewerb den ersten Preis. Neruda studierte Französisch, wurde mit 24 Konsul, ein Amt, das er bis 1936 in verschiedenen Ländern ausübte. Er half der spanischen Republik im Bürgerkrieg und organisierte die Auswanderung spanischer Flüchtlinge nach Chile. von 1948 bis 1952 war er im Exil. 1971 erhielt er den Literatur-Nobelpreis.
Seine Werke zeichnen sich durch eine schier unerschöpfliche Phantasie, eine gewaltige Sprachkraft und Sinnlichkeit aus. In Chile ist er im Volk lebendig wie keiner, Analphabeten rezitieren seine langen Oden.
Pablo Neruda starb am 24.9.1973 in Santiago, zwei Wochen nach dem blutigen Putsch der Militärs.
(Foto: Grab in Isla Negra. © K. Küpper)

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