Jodorowsky, Alejandro: Die Söhne von El Topo

Jodrowsky SöhneJodorowsky, Alejandro: Die Söhne von El Topo
[Comic] Bd. 1: Kain
Zeichnungen: José Ladrón. Übersetzung: Monja Reichert.
Stuttgart: Panini Verlag, 2017. 64 S., 241 x 321 mm, Hc.,16,99 €.
O: Cain. 2016. [Originalsprache nicht angegeben]
978-3-7416-0029-6
 
In der trostlosen, ausgedorrten Wüste des Westens kannte man einst einen Gangster namens El Topo. Als er sein Herz öffnete, wurde er zum Heiligen und vollbrachte große Wunder. El Topo hatte von verschiedenen Frauen zwei Söhne. Den Erstgeborenen, Kain, hatte er als Kind zurückgelassen, woraufhin dieser seinem Vater Rache schwor und als finstere Gestalt durch die Wüste irrte, um ihn aufzuspüren. Doch als Kain seinen Vater schließlich fand, konnte er ihn nicht töten und beschloss, seinen Rachedurst an seinem Halbbruder Abel zu löschen. Doch El Topo verfluchte Kain, auf dass er keine Vergeltung üben könnte ... (Verlagsmitteilung)
 

José Ladrón (Ladronn/Ladrönn}, geboren 1967 in Minatitlán/Mexico, ist ein bekannter Comiczeichner und Cover-Künstler. Er hat bereits bei der Comic-Serie John Difool mit Alejandro Jodorowsky zusammengearbeitet.

 Monja Reichert hat am Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München studiert und übersetzt Texte aus fast allen Bereichen aus dem Italienischen, Französischen und Englischen ins Deutsche.

 
Der Autor: 
 
Alejandro Jodorowsky wurde 1930 in Ibique als Sohn russischer Eltern geboren.
Er ist Schauspieler, Theaterregisseur, Filmemacher und Texter berühmter, auch übersetzter Comics (u.a. Der schwarze Incal mit dem Zeichner Moebius). Die deutschen Leser kennen den Autor außerdem durch seine „Panischen Geschichten" und die Autobiographischen Aufzeichnungen „Wo ein Vogel am schönsten singt" (s. BzL 2002/03).
„Meine Eltern waren Russen. Ich bin in Ibique geboren. ... Ich habe (dort) 10 Jahre gelebt. Die Kinder akzeptierten mich nicht, weil ich „Russe" war. Ich bin nach Santiago gegangen, ... Die jungen Leute akzeptierten mich nicht, weil ich „Jude" war. Ich bin nach Europa gegangen und lebte in Paris. ... Die Franzosen akzeptierten mich nicht, weil ich „Chilene" war. Ich bin nach Mexico gegangen, ... Ich habe 10 Jahre in Mexico gelebt. Die Mexikaner haben mich nicht akzeptiert, weil ich „Franzose" war. Jetzt lebe ich in den USA ... Die Amerikaner denken, daß ich „Mexikaner" bin. In zehn Jahre geh ich auf einen anderen Planeten. Sie werden mich dort nicht akzeptieren, weil sie denken, daß ich „Amerikaner" bin."

Titel:

[Notizbuch zu „Dune“]