Sarney, José: Saraminda

Sarney SarmindaSarney, José: Saraminda
Roman. Übersetzt von Markus Sahr.
Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013. 256 S., br. (Das Buch wurde vom Verlag zurückgezogen)
O: Saraminda. São Paulo 2000.
978-3-8260-5155-5

Ein überraschender Goldfund am Rio Calsoene, Jahre nach Ende des deutsch-französischen Kriegs (1870/71), führt zu einem erneuten Goldrausch, einem zweiten Eldorado. Aus der Erinnerung zweier alter Männer, wird die Geschichte einer fanatischen Liebe zu einer jungen Kreolin erzählt. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Gier nach Gold und Besitz und der Auseinandersetzung um die Zugehörigkeit des »Contestado«, des Gebiets, das Frankreich und Brasilien gleichermaßen für sich reklamieren, entfaltet sich das Drama einer außer Kontrolle geratenen Leidenschaft. Geld und Macht auf Seiten des unscheinbaren, ja hässlichen Minenbesitzers, Cleto Bonfím, die pure Schönheit und beinahe skrupellose Herrschsucht bei der von allen vergötterten jungen, mittellosen Kreolin, Saraminda. (Verlagsinformation)

Der Autor:

Sarney BMJosé Sarney Costa wurde am 24.4.1930 in Pinheiro, Maranhão geboren.
Er studierte Jura, war Parlamentsabgeordneter und Gouverneur des Bundesstaates Maranhão; von 1985 bis 1990 war er Brasiliens Präsident.
Neben seiner Tätigkeit als Politiker wurde er auch als Autor literarischer Werke bekannt.
In deutscher Übersetzung erschien bisher ein Band mit Erzählungen unter dem Titel: „Die Söhne des alten Antão".
(Foto: Ausschnitt e. argent. Briefmarke © K. Küpper)

Titel:

Saraminda