Storni, Alfonsina: Meine Seele hat kein Geschlecht

storni.seeleStorni, Alfonsina: Meine Seele hat kein Geschlecht
Erzählungen, Kolumnen, Provokationen. Mit einem Vorwort von Elke Heidenreich.
Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Hildegard Elisabeth Keller.
Zürich: Limmat, 2013. 315 S., geb., 38,00 €.
978-3-85791-717-28

Das Lied Alfonsina y el mar ging mit Mercedes Sosa um die Welt, doch wer kennt Alfonsina Storni, eine der Wegbereiterinnen der lateinamerikanischen Literatur in Argentinien?
Dieser Band legt erstmals Erzählungen, Kolumnen, Essays, Aphorismen und Gedichte auf Deutsch vor, die für Stornis Selbstverständnis, ihre Tessiner Herkunft und ihr Naturverständnis bedeutsam sind, darunter auch einige Neuentdeckungen. Rund 20 Jahre lang schrieb Alfonsina Storni für argentinische Wochenzeitschriften und Zeitungen, so auch in der wichtigsten Tageszeitung La Nación. Darin erforschte sie die Goldenen Zwanziger Jahre in Buenos Aires, sie beobachtete die Menschen im Großstadtdschungel, die Frauen, die Männer, beim Flanieren, beim Shopping, beim Tango, aber vor allem bei der Arbeit. Sie schrieb kämpferisch, aber leicht und mit einer unnachahmlichen Ironie über die Geschlechterverhältnisse. Auch ihre Erzählungen sind spielerische Experimente und nähern sich teilweise dem Surrealismus an. (Verlagsinformation)

Die Autorin:

Alfonsina Storni wurde am 29.5.1892 in Sala Capriasca/Schweiz geboren und kehrte im Alter von vier Jahren mit ihren Eltern zurück nach Argentinien.
Sie war war zunächst Schauspielerin, dann Lehrerin; sie verfaßte journalistische Arbeiten und war Autorin von Theaterstücken. Sie wurde vor allem als Lyrikerin zu einer der wichtigsten Künstlerinnen Argentiniens.
Unheilbar an Krebs erkrankt, nahm sie sich am 25.10.1938 in Rio de la Plata das Leben.
In deutscher Übersetzung erschienen mehrere Gedichtbände, zwei Theaterstücke und viele Texte in Zeitschriften und Anthologien (s. dazu: Bibliographie der argentinischen Literatur, S. 383-388 sowie: Bücher zu Argentinien 2010, S. 107f.).

Titel:

Meine Seele hat kein Geschlecht