Piñeiro, Claudia: Der Riss

Pineiro rissPiñeiro, Claudia: Der Riss
Roman. Aus dem Span. von Peter Kultzen.
Zürich: Unionsverlag, 2011. 253 S., geb., 19,90 €
O: Las gritas de Jara. Buenos Aires 2009.
978-3-293-00431-3
- dass. - Zürich: Unionsverlag, 2013. UT metro 625. 248 S., kt., 11,95 €
978-3-293-20625-0

Pablo Simó, Architekt, fünfundvierzig, hat Ärger mit seiner Frau Laura, die er nicht mehr liebt und mit seiner Tochter Francisca; und wenn er mit ihr schläft hat er seine Kollegin Marta im Sinn, von der er schon seit Jahren träumt.
Pablo befindet sich im Büro, bei ihm ist seine Mitarbeiterin Marta und der Architekt Borla als eine junge Frau das Büro betritt und nach einem gewissen Nelson Jara fragt. Die drei werden der jungen Frau allerdings nicht verraten, daß sie diesen Nelson Jara vor drei Jahren unter den Fliesen des Bürogebäudes begraben haben.
Jara war damals in dem Architekturbüro aufgetaucht, um sich über den Riss in seiner Wohnung zu beschweren, der seit den Ausschachtungsarbeiten auf dem Nebengrundstück immer breiter und länger wurde. Pablo hatte den Auftrag den Kläger irgendwie abzuwimmeln. Der ließ sich aber nicht mit dem Angebot, den Riß zu verputzen abspeisen.
Durch Zufall trifft Pablo die junge Frau wieder, die sich als Leonor vorstellt. Offensichtlich findet sie ihn sympatisch, denn sie bittet ihn, ihr für eine Arbeit die seiner Meinung nach schönsten Fassaden von Häusern in B.A. zu zeigen.
Klaus Küpper, BzL

Peter Kultzen, geboren am 20.8.1962 in Hamburg, studierte Romanistik und Germanistik in München, Salamanca, Madrid und Berlin. Er lebt als freier Lektor und Übersetzer spanisch- und portugiesischsprachiger Literatur in Berlin. Er übersetzte u. a. Werke von Sonia Maria Cristoff, Martín Kohan, Claudia Piñeiro, Eduardo Halfon und Roberto Bolaño.

Die Autorin:

pineiroclaudiaClaudia Piñeiro wurde 1960 in Buenos Aires geboren.
Nach ihrem Wirtschaftsstudium arbeitete sie als Journalistin.
Sie schrieb Theaterstücke und führte Regie für das Fernsehen. Claudia Piñeiro ist außerdem Autorin von Kinder- und Jugendbüchern.
Bisher erschienen in deutscher Übersetzung die Romane „Die Donnerstagswitwen, „Ganz die Deine", „Elena weiß Bescheid", "Betibú", "Ein Kommunist in Unterhosen" und „Der Riss". "Ein wenig Glück" ist ihre siebte Übersetzung ins Deutsche. Für ihre Arbeiten wurde sie u. a. mit dem Premio Clarín ausgezeichnet.
(Foto: © Alejandra López)

Titel:
Ein wenig Glück