Guerriero, Leila: Strange Fruit

Guerriero FruitGuerriero, Leila: strange fruit
Crónicas. Aus dem argentinischen Spanisch übersetzt von Kirsten Brandt.
Gekürzte und aktualisierte Fassung.
Berlin: Ullstein, 2014. 265 S., geb., 19,99 €.
O: Frutos extraños. Crónicas reunidas 2001-2008. 2009.
978-3-55008060-9

Leila Guerriero ist die vielleicht angesehenste Journalistin Lateinamerikas. Ihre bestechenden Reportagen nehmen uns mit ans südliche Ende des Kontinents, und doch sind sie exemplarisch und von einer verblüffenden Allgemeingültigkeit in der heutigen globalisierten Welt. Sie erzählt von einer Gruppe junger Studenten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Toten in den Massengräbern der Diktatur zu identifizieren – und mit ihren Methoden mittlerweile im Kongo wie im Kosovo gefragt ist. Von der absurden Welt der Direktvertriebs-Unternehmen, für deren zumeist weibliche Vertreterinnen ihr Label so etwas wie eine Ersatzfamilie ist und die den Verkauf mit missionarischem Eifer betreiben. Leila Guerriero erzählt wahre Geschichten mit dem Rhythmus und der Sinnlichkeit eines guten Romans. Ähnlich wie Joan Didion ist sie eher Schriftstellerin als Journalistin. (Verlagsinformation)
"Leila Guerrieros Texte zeigen, dass der Journalismus zur Literatur gehört." Mario Vargas Llosa

Die Autorin:

Leila Guerriero wurde 1967 in Junín, Provinz Buenos Aires geboren.
Sie ist Journalistin und Schriftstellerin und arbeitet für Zeitung und Zeitschrift Página und La Nación in Buenos Aires sowie für die spanische El País. Für einen Artikel über die Diktatur in Argentinien erhielt sie 2010 den Premio Fundación Nuevo Periodismo.
Ihre Reportagen zeichnen sich durch gründliche Recherche und eine hohe literarische Qualität aus. „Wenn mich die Ausübung meines Berufes eines gelehrt hat", sagt sie, „dann, dass ein Journalist sich davor hüten muss, eine einzige und beruhigende Antwort auf die Frage nach dem Warum zu geben." (Verlagsinformation)
Leila Guerriero lebt sein 1984 in Buenos Aires.

Titel:

Strange Fruit