Gorriti, Juana Manuela: Der schwarze Handschuh

gorriti HandschuhGorriti, Juana Manuela: Der schwarze Handschuh
Erzählung. Übersetzt, mit Anmerkungen und einem Nachwort von Léonce W. Lupette
Illustriert von Annette Kühn.
Wiesbaden: Luxbooks, (für 2011 angekündigt). Ca. 60 S., englbr., Ca. 15,00 €
(Erscheinen unbestimmt)
978-3-939557-14-2

Ein schwarzer Handschuh entscheidet über Liebe und Verrat, Leben und Tod in einem Land zwischen Bürgerkriegen und Diktatur. Klassische Liebesgeschichte und zugleich eine politische Geistererzählung, bereitet Der Schwarze Handschuh die Tradition des magischen Realismus in der argentinischen Literatur vor. In Juana Manuela Gorritis (1816-1892) boshafter Liebesgeschichte schwankt der Soldat und angehende Politiker Wenceslao zwischen den ungewöhnlich modernen Frauengestalten Manuelita und Isabella.
Das Spiel mit surrealen Ebenen mündet schließlich in der Eskalation innerfamiliärer Grausamkeit, womit Gorriti die Barbarei im Kampf um eine nationale Identität fürs Erste über die Zivilisation siegen lässt. Die Erzählung erscheint in einem von Annette Kühn illustrierten Band und ist mit einem Nachwort und Anmerkungen durch den Übersetzer Léonce W. Lupette versehen. (Verlagsinformation)

Die Autorin:

Juana Manuela Gorriti wurde am 16.7.1816 in Horcones/Prov. Salta geboren.
Sie war Journalistin und Schriftstellerin, lebte als Jugendliche ab 1831 im Exil in Bolivien und ab 1841 viele Jahre in Peru.
Sie gilt daher auch als Vertreterin der peruanischen Literatur.
Gorriti starb am 6.11.1892 in Buenos Aires.

Titel:

Der schwarze Handschuh