Villa, José: Füllhorn

villa FüllhornVilla, José: Füllhorn
Gedichte aus dem Spanischen und mit einem Nachwort von Léonce W. Lupette.
Köln: parasitenpresse, 2015. Barra de Poesía Nr. 04. 16 S., geh., 6,00 €.
O aus: Cornucopia. Buenos Aires 1996.

Verlagsinformation:
“Wahrnehmung, Zeit, Erinnerung – das sind die Themen dieser Gedichte. Und zwar nicht die Zeit, wie man sie auf den ersten Blick von einem Füllhorn erwarten könnte: Hier geht es nicht um Herbst und Ernte, um den Zyklus der Fruchtbarkeit und die Feier der Fülle. Zwar wird die Göttin Copia, als Allegorie der Fülle mit dem Cornucopia genannten Füllhorn dargestellt; sie ist damit aber auch Personifikation des Übermaßes und der Überfülle. Denn das Füllhorn ist vor allem eine Referenz auf die Bewegung zwischen dionysischem Exzess und dem darauf folgenden Absterben, auf den niemals endenden Übergang zwischen Exzess und Vergänglichkeit. Und diese Texte wimmeln vor Übergängen aller Art: metaphorischen, lexikalischen, visuellen, rhythmischen, zeitlichen”, schreibt der Übersetzer Léonce W. Lupette in seinem Nachwort.

Léonce W. Lupette, geboren 1986 in Göttingen, studierte Komparatistik, Lateinamerikanistik und Philosophie. Er ist freier Autor, Übersetzer (aus dem Spanischen, Portugiesischen, Englischen und Französischen) und Herausgeber (u. a. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „alba“) und lebt zwischen Göttingen und Buenos Aires. Er übersetzte u. a. Texte lateinamerikanischer Autoren wie Esteban Echeverría, Jorge Kanese und José Villa.

Der Autor:

José Villa wurde 1966 in Martín Coronado, Provinz Buenos Aires geboren. Er ist Lyriker und Vertreter der Generación del 90. Er war Herausgeber der legendären Zeitschrift 18 Whiskys. Veröffentlichungen: 8 Poemas (Buenos Aires 1998)*, Poemas largos (Bariloche 2005), Es un campo (Buenos Aires 2006) und Camino de Vacas (Buenos Aires 2007)*.
*Aus diesen Anthologien wurden vier Gedichte von Timo Berger übersetzt und 2010 in der Sammlung „Neue Argentinische Dichtung“, Wiesbaden 2010 veröffentlicht.

Titel:

Füllhorn