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Carlos-Fuentes-Literaturpreis für Sergio Ramírez

Der nicaraguanische Schriftsteller Sergio Ramírez erhält den mit 250.000 US$ dotierten Carlos-Fuentes-Preis. Sein Werk zeichne sich durch großes Engagement und hohe Qualität aus, hieß es am 11. November 2014 in der Begründung des mexikanischen Kulturrats.

Sergio Ramírez wurde am 5.8.1942 in Masatepe geboren. Er studierte Jura und war von 1973-1975 Stipendiat des DAAD in Berlin. Seit den 60er Jahren beteiligte er sich aktiv am Sturz der Somoza-Diktatur durch die Frente Sandinista. Nach dem Sieg der Sandinstas war er von 1984-1990 Vizepräsident Nicaraguas.
Ramírez ist Autor vieler, teilweise preisgekrönter Romane, Erzählungen und Essays.

Ramírez WaffenIn deutscher Übersetzung erschienen die Romane „Chronik des Spitals San Juan de Díos, aufgezeichnet von der Schwester María Teresa" (1973), „Die Spur der Caballeros" (1980), „Maskentanz" (1998), „Strafe Gottes" (2012) und „Margarita, wie schön ist das Meer" (2012), drei Bände mit mit Erzählungen „Vom Vergnügen des Präsidenten" (1981), „Tropischer Walzer" (1994) und „Vergeben und Vergessen" (2004).
Die politische Entwicklung und seine Sichte der Ereignisse stellte er in folgenden Titeln dar: „Viva Sandino! Leben und Tod des ersten lateinamerikanischen Guerillaführers" (1976), „Mit den Waffen der Zukunft. Texte zur sandinistischen Revolution in Nicaragua" (1984) und „Adiós Muchachos! Eine Erinnerung an die Sandinistische Revolution" (2001). (Die beiden letzten Romane sind lieferbar, s. unsere Besprechungen; etliche andere Titel sind noch über unser Antiquariat erhältlich)